30.10.2023

Eine Ode an die Zusammenarbeit mit Frauen

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Als Teenagerin wollte ich immer das eine tollste coolste Mädchen sein, dass sich viel besser mit den Jungs versteht. Nachdem ich das Buch „Es kann nur Eine geben“ von Caroline Kebekus gelesen habe, ist es mir dann wie Schuppen von den Augen gefallen.

Wir werden ja tatsächlich so sozialisiert, dass Mädchen und Frauen konkurrieren und die Eine sein wollen. (Unbedingte Empfehlung an alle Menschen, dieses Buch zu lesen. Es ist wertvoll und kurzweilig.)

In der Pandemie, vor allem auch durch #WOL #Frauenstärken und viele andere Austauschformate, bin ich aber mit so vielen tollen Frauen zusammengekommen. Und da gab es keine Konkurrenz, sondern Hilfsbereitschaft, Warmherzigkeit und wahnsinnig viel Kompetenz.

Männer (natürlich nicht alle!) wollen mir laufend was verkaufen, wollen mir die Welt erklären, wollen mir das Gefühl geben, dass ich sie für meinen Erfolg bräuchte, schieben sich selbst in den Vordergrund, selbst wenn sie nicht viel leisten (oder vor allem dann?)

Frauen (natürlich auch nicht alle!) wollen unterstützen, lachen, was gemeinsam machen, voneinander lernen, ein ehrliches Gespräch führen, in dem Emotionen dazugehören und wollen sich gar nicht so aufspielen.

Versteh mich nicht falsch: Ich habe ein starkes Netzwerk aus großartigen Frauen und Männern.
Aber in Projekten, in denen sowohl Männer als auch Frauen involviert sind, erlebe ich immer wieder, dass die Frauen die Leistungsträgerinnen sind. Frauen haben die Ideen, Frauen setzen um, Frauen koordinieren, Frauen kümmern sich.

Vier mir ursprünglich fremde Frauen haben gemeinsam mit mir einen Lernguide geschrieben – und es gab kein Drama, sondern Spaß und Ergebnisse und zielgerichtete Zusammenarbeit.

Zwei mir ursprünglich fremde Frauen eröffnen alsbald zum 4. Mal das Barcamp kreativ & digital mit mir – und auch da sind Freude, dicke Freundschaft und ein unterstützendes Miteinander an der Tagesordnung.

Beim letzten Lern-Camp, in dem ich mit im Orga-Team war, haben die Frauen das Ding nicht nur in der Planung, sondern auch in der Durchführung gerockt. Die Frauen räumen auch schmutziges Geschirr weg, der Mann sagt im Nachgang, dass wir das beim nächsten Mal doch outsourcen können.

Frauen sind einfach toll!

Und als ich heute einen Anruf bekam, ob ich nicht mal mit einem männlichen Coach arbeiten will an meiner Marketingstrategie oder so und der Mann am anderen Ende einfach nicht aufhören wollte, auf mich einzureden, habe ich es wieder gemerkt. 

Sorry, liebe Männer, aber ich arbeite lieber mit Frauen. Denn es gibt so tolle, zuverlässige, kreative, lustige, kluge und hilfsbereite Frauen. Da kann bisher kein Mann mithalten.

Sandra - 15:17 @ Kommunikation und Zusammenarbeit | Kommentar hinzufügen

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